Ist ein WM-Tippspiel im Unternehmen erlaubt?


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February 15, 2026

Darf ein Tippspiel im Unternehmen stattfinden?

Meistens: ja. Viele Firmen machen ein Tippspiel rund um ein grosses Fussballturnier. Es stärkt Teamgeist. Es macht die interne Kommunikation leichter. Und es kann Kunden binden.

Wichtig ist: Sie setzen klare Regeln. Sie achten auf Datenschutz. Und Sie prüfen, ob es als Glücksspiel gelten kann.

Kurz erklärt: Tippspiel (is Prediction Game in English)

Viele sagen „fantasy football“. In diesem Kontext meinen wir Tippspiel (is Prediction Game in English). Es geht um Spiel-Ergebnisse vorhersagen. Es geht nicht um das Auswählen von Spielern oder Kadern.

Die 5 Haupt-Themen für „rechtlich sauber“

1) Ist es nur Spass oder schon Glücksspiel?

Ein kritischer Punkt ist der Einsatz. Zahlen alle Geld ein? Gibt es dafür Preise? Dann kann es schnell als Glücksspiel wirken.

So bleiben Sie oft auf der sicheren Seite:

  • Kein Einsatz oder nur ein sehr kleiner, freiwilliger Beitrag.
  • Transparente Regeln ohne „Zwang zur Teilnahme“.
  • Preise, die zum Rahmen passen (z. B. kleines Team-Frühstück statt hoher Geldbetrag).

Wenn Sie mit Einsatz und Gewinn arbeiten, schauen Sie in den Glücksspielstaatsvertrag. Hier ist eine gute Quelle: Glücksspielstaatsvertrag (Gesetze im Internet).

2) Arbeitsrecht: Teilnahme ist freiwillig

Machen Sie klar: Niemand muss mitmachen. Sonst entsteht Druck im Team.

Gute Praxis:

  • Teilnahme nur per Opt-in.
  • Keine Nachteile bei Nicht-Teilnahme.
  • Keine Auswertung als „Leistung“.

3) Datenschutz: So sammeln Sie nur das Nötigste

Ein Tippspiel braucht meist wenig Daten. Oft reichen Name und Tipp-Abgabe.

Achten Sie auf:

  • Datenminimierung: nur speichern, was Sie brauchen.
  • Zweck klar nennen: „Durchführung des Tippspiels“.
  • Löschfrist: nach Ende löschen, ausser es gibt Pflichten zur Aufbewahrung.
  • Sichtbarkeit: Klären, ob Ranglisten öffentlich im Intranet stehen dürfen.

Tipp für Firmen: Nutzen Sie Alias-Namen oder Nicknames. Das senkt Risiko.

4) Betriebsrat und interne Regeln

Gibt es einen Betriebsrat? Dann holen Sie ihn früh dazu. Das hilft. Es gibt weniger Reibung. Und Sie gewinnen Vertrauen.

Klären Sie intern:

  • Wer ist Veranstalter (Firma, Verein, Marketing-Team)?
  • Wer darf teilnehmen (nur Mitarbeitende, auch Kunden, auch Partner)?
  • Wo findet es statt (Intranet, Website, Event)?
  • Wie gehen Sie mit Support und Fragen um?

5) Preise, Steuern und Compliance

Preise motivieren. Aber sie brauchen einen sauberen Rahmen.

Empfehlungen:

  • Lieber Sachpreise oder kleine Team-Preise.
  • Regeln für Gleichstand (z. B. Zusatzfrage).
  • Keine „verdeckten“ Bedingungen.
  • Wenn Mitarbeitende gewinnen: Prüfen Sie intern, wie Sie Vorteile behandeln.

Bei Kunden-Gewinnspielen gilt zusätzlich: Bedingungen müssen klar sein. Werbung und Einwilligungen müssen sauber getrennt sein. Niemand darf „Marketing“ akzeptieren müssen, nur um tippen zu dürfen.

Checkliste: So setzen Sie ein Firmen-Tippspiel sicher auf

  • Ziel festlegen: Team-Building, Kundenbindung, Vereinsleben
  • Teilnahme freiwillig und klar kommuniziert
  • Kein Einsatz oder sehr kleiner, freiwilliger Beitrag
  • Regeln schriftlich: Punkte, Abgabe-Schluss, Gleichstand, Ausschluss bei Missbrauch
  • Datenschutz-Info: Zweck, Daten, Löschung, Kontakt
  • Preise passend und transparent
  • Interne Abstimmung: HR, Compliance, ggf. Betriebsrat
  • Klare Ansprechperson für Fragen

So hilft ein gutes Tippspiel Ihrer Organisation (Sales-Fokus)

Ein gut gemachtes Tippspiel bringt Struktur. Es schafft Gespräche. Es steigert die Bindung.

Typische




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